Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Physiotherapie Hülya Saglam · Walsroder Straße 48, 30851 Langenhagen · Stand: Mai 2026
1. Geltungsbereich
Diese Bedingungen gelten für alle Leistungen der Physiotherapie Hülya Saglam (nachfolgend „Praxis“) gegenüber Patientinnen und Patienten. Abweichende Bedingungen des Patienten gelten nur, wenn die Praxis ihnen ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
2. Zuzahlung/Rezeptgebühr bei Heilmittelverordnung
z. B. Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie
Bitte denken Sie daran, bei der nächsten Behandlung die Zuzahlung bzw. Rezeptgebühr für die gesamte Behandlungsserie zu entrichten.
Der Entfall der Praxisgebühr in den Arztpraxen für gesetzlich versicherte Patienten ab dem 1. Januar 2013 betrifft nicht die Zuzahlung in den Physiotherapie-, Ergotherapie- und Logopädiepraxen. Die fällige Zahlung aufgrund einer Heilmittelverordnung ist keine „Praxisgebühr“, sondern eine Zuzahlung und ist im Sozialgesetzbuch V geregelt (§ 32 Abs. 2 i. V. m. § 61 Satz 3 SGB V).
Für gesetzlich versicherte Patienten ist bei einer Heilmittelverordnung die gesetzlich vorgeschriebene Zuzahlung zu leisten.
Die Zuzahlung beträgt zehn Prozent (10 %) der Kosten für die Behandlung sowie 10,00 € je Verordnung. Dieser Betrag verbleibt nicht bei uns, sondern wird an die jeweilige Krankenkasse abgeführt.
Die Zuzahlung ist bei Antritt der Behandlung fällig.
3. Privatversicherte (auch Beihilfe)
Die erbrachten Heilmittelleistungen werden privat in Rechnung gestellt.
Wir gehen nicht nach den Beihilfesätzen.
Bitte informieren Sie sich vorweg über unsere Privatpreise.
Behandlungsvertrag und Vereinbarung der Vergütungshöhe. Bei Leistungen, die nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden oder bei denen die Erstattung durch Erstattungsstellen nicht oder nicht in vollem Umfang gewährleistet ist, werden Sie vor Behandlungsbeginn darüber informiert. Sie tragen das vereinbarte Honorar in voller Höhe.
Gemäß § 614 BGB ist die Vergütung stets sofort fällig, unabhängig vom Zeitpunkt einer möglichen Erstattung durch Erstattungsstellen.
4. Terminvereinbarung, Absagen und nicht wahrgenommene Termine
Unsere Praxis ist eine Bestell-/Terminpraxis, d. h. wir vereinbaren mit Ihnen individuelle, feste Behandlungstermine. Diese Termine sind ausschließlich für Sie reserviert.
Mit Abgabe Ihres Rezeptes und Vereinbarung eines Behandlungstermins (auch telefonisch) gehen Sie mit uns einen „Dienstleistungsvertrag“ für Heilleistungen ein.
Sollten Sie kurzfristig absagen oder ohne Absage die Behandlung nicht in Anspruch nehmen, sind wir gehalten, Ihnen die ausgefallene Behandlungszeit gemäß § 611 Satz 3 SGB den kassenüblichen Satz privat in Rechnung zu stellen (§ 615 SGB).
Aus rechtlicher Sicht spielt es keine Rolle, aus welchem Grund kurzfristig abgesagt wurde oder nicht wahrgenommen wurde.
Unvorhergesehen länger arbeiten, Auto kaputt, Stau, Notfall in der Familie oder Erkrankung – dies alles ist aus gerichtlicher Sicht unerheblich.
Die von uns erbrachten Heilmittelleistungen werden bei den gesetzlich versicherten Patienten von den jeweiligen Krankenkassen übernommen, d. h. die Abrechnung erfolgt über die zuständigen Krankenkassen. Bei unentschuldigt nicht wahrgenommenen oder kurzfristig abgesagten Terminen können wir die Heilmittelleistungen über die zuständigen Krankenkassen nicht abrechnen. Dadurch entsteht für uns ein finanzieller Verlust.
Behandlungstermine bitte mindestens 24 Stunden vor Behandlungsbeginn absagen – von Montag bis Freitag zwischen 8:00 und 18:00 Uhr.
5. Hinweis zur Terminvergabe
Die Terminvergabe dient einem zeitgemäßen Behandlungsablauf, um für Sie unnötige Wartezeiten zu vermeiden.
Die vereinbarten Zeiten sind reine Behandlungszeiten und nicht Erscheinungszeiten. Bitte erscheinen Sie mindestens 5 Minuten vor Ihrem Behandlungstermin, damit wir Sie ohne größere Zeitverlust behandeln können.
Termine werden in der Regel montags bis freitags nach Vereinbarung vergeben. Hausbesuche sind nach Absprache möglich.
6. Mitwirkung des Patienten
Der Patient informiert die Praxis vollständig und wahrheitsgemäß über gesundheitsrelevante Umstände, soweit diese für die Behandlung von Bedeutung sind, und legt erforderliche Verordnungen und Nachweise vor.
7. Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß unserer Information zum Datenschutz sowie den gesetzlichen Vorgaben, insbesondere der DSGVO und des BDSG.
8. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.